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MedienarchivGünter Grass Stiftung Bremen

Im Bestand der Stiftung bleibt Günter Grass - lebendig!
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MedienarchivGünter Grass Stiftung Bremen

Günter Grass' Werke sammeln, bewahren und pflegen.

Familie Grass zu Besuch bei Kafkas

Eine Ost-West-Freundschaft in „Aus dem Tagebuch einer Schnecke“

Der Schriftsteller Günter Grass machte 1969 Wahlkampf für die SPD. Ein halbes Jahr lang war er in Städten und in der westdeutschen Provinz unterwegs – führte Tagebuch, was er sonst nie tat. Alles und jedes wollte er mitschreiben. Alles und jenes verarbeitete er dann in dem Prosaband „Aus dem Tagebuch einer Schnecke“, der vor 50 Jahren veröffentlicht wurde. Es ist ein vielschichtiges Werk, das auch viel Persönliches und Familiäres vermittelt. Und es erzählt von einer intensiven Ost-West-Freundschaft in Zeiten des Kalten Krieges.
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Literatur erleben
Medienarchiv

Günter Grass Stiftung Bremen

Sammeln, bewahren und pflegen

Das Medienarchiv Günter Grass Stiftung Bremen kümmert sich um das Erbe des großen deutschen Dichters, Denkers und politisch engagierten Bürgers. Es sammelt, bewahrt und pflegt das umfassende audiovisuelle Werk des Literaturpreisträgers. Mit ihrem digitalisierten Medienarchiv versteht sich die Stiftung als Partnerin der Forschung, Wissenschaft und interessierten Öffentlichkeit. Im Bestand der Stiftung bleibt Günter Grass – lebendig!
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Günter Grass Stiftung Bremen
Abenteuer Literatur im Dschungel ihrer Digitalisate

Visuelle Exploration des digitalen Medienarchivs

WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive

In diesem Förderprojekt stoßen wir in eine neue Dimension der Archivierung von Literatur in Ton und Film vor: Das Projekt „Abenteuer Literatur im Dschungel ihrer Digitalisate: Visuelle Exploration des digitalen Medienarchivs” läuft vom 01.01. bis 31.10.2022. Die vom Deutschen Bibliotheksverband verantwortete Maßnahme „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive“ ist Teil des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Förderprogramm „WissensWandel“ des Bundes.
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WissensWandel

``Radikaldemokratisch

- bis in die Künste hinein``

Es war vor 56 Jahren: Günter Grass hielt seine Rede in Princeton (USA) „Vom mangelnden Selbstvertrauen der schreibenden Hofnarren unter Berücksichtigung nicht vorhandener Höfe“. Darin kritisierte er das mangelnde gesellschaftliche Engagement von Schriftstellern. Und er schrieb das Gedicht „Irgendwas machen“, in dem er das politische Gedicht aufs Korn nimmt: „Aufrüstung öffnet Märkte für Antikriegsgedichte. Die Herstellungskosten sind gering. Man nehme: ein Achtel gerechten Zorn, zwei Achtel alltäglichen Ärger und fünf Achtel, damit sie vorschmeckt, ohnmächtige Wut.“ Günter Grass starb 2015. Heute wäre er wohl gnädiger mit seinen Kolleginnen und Kollegen gewesen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begehrt diesmal die Kunst- und Kulturwelt mächtig auf. Allerdings ist die Frage, ob symbolische Gesten wie Lesungen, offene Briefe und öffentliche Protestaktionen sinnvoll sind, offen. Mit der Politik, der Diplomatie und praktischen Hilfen für die Opfer tragen sie hoffentlich zu einem baldigen Kriegsende bei. Ein Film zum Tag der Archive 2022.
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Literatur erleben
AKTUELL

Neuigkeiten der GÜNTER GRASS STIFTUNG BREMEN

Aquarelle von Anna Grass

Zu ihrem 90. Geburtstag in diesem Jahr widmet die Günter Grass Stiftung Bremen der Malerin, Tänzerin und Autorin Anna Grass eine Ausstellung in der Unteren Rathaushalle. Vor allem ihre Aquarelle werden zu sehen sein. Die gebürtige Schweizerin stammt aus einer „Sonntagsmalerfamilie“, wie sie sie nennt. Ihre eindrücklichen Bilder werden vom 4. bis 28. August 2022 […]

Sommer-Journal 2022

Von Albrecht Dürer gibt es eine Zeichnung “Selbstbildnis, krank”, die – um 1509/11 entstanden – zum Kupferstichkabinett der Kunsthalle Bremen gehört. Eben diese Kunsthalle zeigt vom 6. Juli 2022 an die Ausstellung “Manns-Bilder. Der männliche Akt auf Papier”, in der Dürers Selbstbespiegelung zu sehen sein wird. Den Hinweis auf die kommende Präsentation geben wir an dieser Stelle sehr gerne, zumal wir uns der Kunsthalle freundschaftlich verbunden fühlen. In deren Obhut befinden sich 77 Calcutta-Zeichnungen, die Günter Grass während seines Indienaufenthaltes 1986 anfertigte und die der Stadt Bremen gehören. Der leidende Renaissancemaler Dürer interessiert uns aber noch aus einem anderem Grund, nämlich im Zusammenhang mit dem nun 50 Jahre alten “Tagebuch einer Schnecke” von Günter Grass.

Ihre Recherchen

im Medienarchiv

Erhalten Sie Zugriff

Das digitale Medienarchiv der Günter Grass Stiftung Bremen steht Ihnen online zur Verfügung. Haben Sie noch keinen Zugang, können Sie diesen ebenfalls unter nachstehendem Link beantragen.
Medienarchiv der Günter Grass Stiftung Bremen
Ein Projekt der Günter Grass Stiftung Bremen

Literatur erleben

Literatur erleben lebt von gelebter Literatur!

Erleben Sie Literatur auf literaturerleben.de - einem Projekt der Medienarchiv Günter Grass Stiftung Bremen in Kooperation mit NetAlive. So haben Sie Günter Grass vielleicht noch nicht erlebt: Literatur erleben lebt Literatur mit interessanten Videoproduktionen, Lesungen, Podcasts sowie Beiträge unserer Aktion ``Mitmachen``.
Literatur erleben mit Literatur erleben
Grass Galerie Digital
Harro Zimmermann

Harro Zimmermann über Günter Grass

Günter Grass. Künstler der Ungewissheit

Prof. Dr. Harro Zimmermann ist Literaturwissenschaftler, Publizist und Rundfunkjournalist. Er hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht, darunter mehrere über Günter Grass. Derzeit arbeitet er an einer neuen Grass-Biographie. Harro Zimmermann ist Mitglied im Kuratorium der Günter Grass Stiftung Bremen.
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Günter Grass
Günter Grass Stiftung Bremen

Grass Galerie Digital

Die virtuelle Museumswelt lädt zu einem oder mehr Rundgängen ein!

Die Reize eines modernen Museums in großen Räumen oder auch kleinen Nischen zu entdecken, ohne auch nur einen Fuß über die Türschwelle setzen zu müssen; das macht jetzt das Medienarchiv Günter Grass Stiftung Bremen möglich. Die neue Grass Galerie Digital ist eine dreidimensionale Konstruktion, die viele interessante Interaktionen erlaubt. Ein Gang durch die virtuelle Museumswelt lohnt sich auf besonderer Weise.
Zur Grass Galerie Digital
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